Aktuelles

12.02.21

Eiswein-Premiere: Ernte bei minus 12 Grad

Zweigelt aus der Ried Satzen reift jetzt bei Fabian Korb zu edlem Produkt heran.

Nächtliche Familienarbeit bei minus 12 Grad Celsius: Jungwinzer Fabian Korb (Mitte) mit Mutter Birgit Korb und Vater Michael Fertl bei der Zweigelt-Eisweinlese in der Stratzinger Ried Satzen. (Martin Kalchhauser)

Minus 12 Grad zeigte das Thermometer, als Wein-Europameister (2018) und Jung-Winzer (seit 2019) Fabian Korb am Freitag der Vorwoche um 4 Uhr Früh zur Eisweinlese in die Stratzinger Riede Satzen ausrückte.

Der Gneixendorfer brachte dort gemeinsam mit seinen Eltern einen Zweigelt ein, aus dem sich rund 80 Liter Eiswein pressen ließen. Schon am 28. Dezember des Jahres 2020 hatte er einen Grünen Veltliner als Eiswein aus dem Kremsfeld geerntet. „Jetzt ist die Lese aber abgeschlossen“, scherzt der Gneixendorfer, dessen Versuch Anfang 2020 nicht klappte, weil es nicht kalt genug wurde.

Jetzt ist die Spannung groß, wie die Premiere wohl gelingt. „In zwei bis drei Monaten wird sich zeigen, wie die Qualität ist.“ Jetzt gewinnt der Most durch Reifung in Ruhe Gehalt und Süße. Korb: „In Flaschen abgefüllt wird dieser edle Tropfen frühestens in einem Jahr.“
(Martin Kalchhauser, Eiswein-Premiere: Ernte bei minus 12 Grad, https://www.noen.at/krems/krems-stratzing-eiswein-premiere-ernte-bei-minus-12-grad-krems-stratzing-eiswein-weinlese-eisweinlese-print-249550876, 19.02.21)

27.12.20

Eisweinlese bei -8° C

Bereits um 4 Uhr früh war für uns Lesebeginn. Bei Minus 8 Grad und mit Stirnlampen bewaffnet ernteten wir GV-Trauben höchster Qualität. Um 8 Uhr beendeten wir die Lese, da die Temperaturen bereits auf -6° C gestiegen waren und beeilten uns mit der Verarbeitung, da die Trauben bis zum Pressen nicht auftauen dürfen.

Dadurch dass das Wasser in den Trauben gefroren ist, steigt der Zuckergehalt enorm an und ebenso die Aromastoffe konzentrieren sich. In unserem Fall betrug der Zuckergehalt 27° KMW.

Wir freuen uns schon auf diesen edlen Tropfen!
Vorraussichtlicher Verkaufsbeginn 2022

13.10.20

Winzer unter sich – das war das Weinjahr 2020!

LHStv. Franz Schnabl mit dem Winzer des Jahres Fritz Miesbauer und dem Wein-Europameister Fabian Korb

Wein und Weinanbau gehören zur Niederösterreichischen Identität genauso wie die Donau. Und eben entlang dieser erstreckt sich auch eines der bedeutendsten Weinanbaugebiete unseres Bundeslandes – die Wachau. Eine Landschaft, die nicht nur jährlich unzählige Touristen anlockt, sondern auch schon oft Kulisse war für diverse Filme. 

NIEDERÖSTERREICH (pa).In dieser Gegend hat sich LHStv. Franz Schnabl mit dem amtierenden Winzer des Jahres, Fritz Miesbauer und dem Wein-Europameister, Fabian Korb getroffen, um das diesjährigen Wein-Jahr Revue passieren zu lassen. 

Stimmen zur letzten Saison

„Ein schwieriges Jahr durch etliche Unwetter-Rückschläge – speziell in der Region rund um Krems“, weiß Konsumentenschutz-LHStv. Schnabl

Er informiert sich beim Winzer des Jahres 2020 des Weingut Stadt Krems, Fritz Miesbauer und bei Wein-Europameister Fabian Korb über die Situation am Weinmarkt.

Der Jungwinzer, Fabian Korb:“Als Jungwinzer und Newcomer ist gerade dieses Jahr – Corona bedingt – eine große Herausforderung. Viele Veranstaltungen und Messen wurden abgesagt, daher ist die Vermarktung schwierig. Trotzdem kann man zuversichtlich auf den neuen Jahrgang schauen.“

„Wir erwarten einen frisch, fruchtigen Jahrgang – etwas mehr Säure und weniger Alkohol“ – die besten Lagen sind durchgelesen und wir warten bis Anfang November auf die perfekte physiologische Reife“. In Summe könnte 2020 ein spannender und prickelnder Jahrgang werden,“ so der Winzer des Jahres, Fritz Miesbauer.

„Die Lese ist nun voll im Gange und ich wünsche allen Winzerinnen und Winzern viel Erfolg in einem durch Hagel und feuchtes Wetter nicht ganz einfachen Ernte-Jahr,“ wünscht der LHStv. Franz Schnabl.
(Mariella Datzreiter, Winzer unter sich – das war das Weinjahr 2020!, https://www.meinbezirk.at/st-poelten/c-freizeit/winzer-unter-sich-das-war-das-weinjahr-2020_a4293687#gallery=null, 15.11.20) 

19.07.20

Schnabl: Wenige Wachauer Marillen, aber die schmecken top

LHStv. Franz Schnabl und Fabian Korb im Marillengarten

Sie sind hellgelb bis orangerot und auf der Sonnenseite haben sie karminrote Punkte. Ihre Haut ist samtig und sie schmecken herrlich süß und saftig: Die Rede ist von den Wachauer Marillen, die in jedem Jahr wieder ein Geschmackserlebnis sind. Doch heuer gibt es sehr wenige von ihnen. SPÖ-Chef Franz Schnabl, in der Landesregierung zuständig für Konsumentschutz, hat sich vor Ort von der Qualität überzeugt.

NIEDERÖSTERREICH. (red) „Ich mag sie in allen Variationen: Als Frucht direkt vom Baum, als Marillenknödel oder -kuchen – das erinnert mich immer an den flaumig-süßen Kuchen meiner Mama – oder auch weiterverarbeitet als Schnaps. Besondere Schmankerl sind auch Marillenchutney, -essig oder Marillenmarmelade. Die verwende ich am liebsten in Palatschinken, die ich für meine Familie backe“, schmunzelt LHStv. Franz Schnabl, oberster Konsumentenschützer des Landes NÖ.

Geschützte Bezeichnung, einmaliger Geschmack

Er hat die ersten Marillen des Jahres in der Wachau verkostet, die Wachauer Marille ist eine durch die EU in Europa geschützte Ursprungsbezeichnung – sie wird dort auf rund 250 Hektar Gesamtfläche angebaut. „Marillen sollen unbeschädigt und weder zu fest noch zu weich sein. Erkennen kann man den besten Zeitpunkt am besten am feinen, süßlichen Geruch“, hat sich Franz Schnabl in Krems überzeugt. Heuer gibt es witterungs- und wetterbedingt besonders wenige Marillen, oft tragen Bäume gar keine. Die Wachau war vom Kälteeinbruch besonders betroffen.

„Die KundInnen müssen darauf vertrauen können, wenn sie eine ‚Wachauer Marille‘ kaufen, dass sie auch tatsächlich aus der Region kommen – darauf haben Konsumentenschützer und Kontrollorgane ein wachsames Auge. Um ganz sicher zu gehen, ist es am besten, diese bei einem der Bauern zu kaufen“, erklärt Schnabl. Ihm sei wichtig, dass nur die beste Qualität auf den Tischen der NiederösterreicherInnen lande, sagt der Landespolitiker: „Die Kontrollbehörde des Landes sieht sich als Partner der niederösterreichischen Betriebe und als Partner der NiederösterreicherInnen.“
(Christian Trinkl, Schnabl: Wenige Wachauer Marillen, aber die schmecken top, https://www.meinbezirk.at/niederoesterreich/c-lokales/schnabl-wenige-wachauer-marillen-aber-die-schmecken-top_a4155009?ref=curate#gallery=null, 15.11.20)

10.07.2020

Weinkost mit Top-Aussicht: Landeshauptmann-Stellvertreter Franz Schnabl, Jungwinzer Fabian Korb sowie seine Eltern Birgit Korb und Michael Fertl (von links) in der Riede Grillenparz oberhalb von Krems-Stein.

Jungwinzer mit viel Herzblut

Erst seit 2019 ist Fabian Korb aus Krems-Gneixendorf Winzer. Er wurde 2018 als Weinbauschüler Europameister der Jungwinzer und bewirtschaftet gemeinsam mit Mutter Birgit Korb und seinem Vater, dem SPÖ-Bauernkammerrat Michael Fertl, rund fünf Hektar Rebfläche. Eine ganz besondere befindet sich in der Ried Grillenparz oberhalb von Stein, wo sich mit Landeshauptmann-Stv. Franz Schnabl eine Gästeschar zur Verkostung seiner Produkte einfand. Unter diesen befindet sich auch ein „Blanc de Noirs“, ein aus Rotweintrauben gekelterter Weißwein. Trotz der Hitze genoss die Gästeschar Erfrischungen und ein mit dem Traktor angeliefertes warmes Buffet des Schreiberhaus-Küchenchefs Maurice Günther. (Kalchhauser Martin, Jungwinzer mit viel Herzblut, Kremser NÖN Ausgabe Nr. 29, 15.7.20)

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